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Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. ist ein Gesamtverein. Er besteht aus dem Bundesverband mit Sitz in Frankfurt am Main und zehn Landesverbänden, die rechtlich eigenständig sind. Die Zuständigkeiten des Börsenvereins auf überregionaler und der Landesverbände auf regionaler Ebene regelt ein Aufgabenkatalog. Entscheidungen für den Gesamtverein trifft der Länderrat als oberstes Gremium.

Politik und Wirtschaft sind im Börsenverein getrennt: Um politische Lobbyarbeit und verbandspolitische Themen kümmert sich der Verband, die Wirtschaftsaktivitäten sind in der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbh (BBG) gebündelt. An dieser Holding halten der Bundesverband und die Landesverbände Beteiligungen, sie sind über die Gesellschafterversammlung und den Aufsichtsrat miteinander verbunden. Unter diesem Dach arbeiten die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und die Ausstellungs- und Messe-GmbH (AuM) - Frankfurter Buchmesse.

Der Börsenverein ist weltweit der einzige Verband, der alle drei Handelsstufen unter einem Dach vereinigt. Organisiert sind hier insgesamt rund 6000 Verlage, Buchhandlungen und Antiquariate, Zwischenbuchhändler und Verlagsvertreter. Gegründet wurde er 1825 als „Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig“. Seit dieser Zeit hat er zum Erhalt und Ausbau der Literaturvielfalt beigetragen.

Als deutscher Vertreter der Buchbranche ist der Börsenverein Mitglied von




Wie werde ich Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels?
Wer Mitglied im Börsenverein werden will, kann sich in der Rubrik Mitglied sein & werden umschauen oder sich in den Auftritten der jeweiligen Landesverbände informieren. Unter dem Punkt Aufnahmekriterien sind alle zentralen Informationen für interessierte Buchhändler und Verleger gebündelt.







Information

Satzung des Börsenvereins

Auf den Buchhändlertagen 2008 in Berlin beschlossen die Mitglieder einige Satzungsänderungen. Hier finden Sie die Neufassung der Satzung des Börsenvereins.

Börsenverein - woher kommt der Name?

Die sogenannte „Buchhändler-Börse“ regelte auf privater Ebene seit 1792 im Rahmen der Leipziger Buchmesse die Abrechnung der Buchhändler und Verleger. Daraus entstand am 30. April 1825 der Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig – mit sechs Leipziger und 95 auswärtigen Firmen der erste über alle damaligen Ländergrenzen hinweg handelnde Berufsverband.

Anfänglich nur zur Weiterführung der Börse eingerichtet, entwickelte sich der Verband schon bald zu einer Vertretung des gesamten Berufsstandes. Dazu gehörte der Kampf gegen die staatliche Zensur und das Engagement für eine Urhebergesetzgebung.

Literatur zum Börsenverein

Ein Literaturverzeichnis ist gedruckt erschienen in der Festschrift "Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels 1825 – 2000. Ein geschichtlicher Aufriss". Die Literaturhinweise zum deutschen Buchhandel im 19. und 20. Jahrhundert finden Sie hier, Lektürehinweise zur Geschichte des Börsenvereins gibt es auf dieser Seite. Veröffentlichungen zum Thema Börsenverein und Buchmarkt sind hier aufgelistet, Informationen zu Einrichtungen und Tätigkeitsfeldern erhalten Sie auf dieser Seite.